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Was sie später werden wollen, können Kinder im Grundschulalter noch nicht endgültig beantworten. Eines ist aber klar: Eine solide Bildung ist der Schlüssel zu einem höheren Einkommen und mehr Lebenszufriedenheit. Schon mit kleinen Sparbeiträgen können Eltern, Großeltern und Paten die finanzielle Basis für ein Studium des Nachwuchses schaffen.

Der Zugang zu Bildung wird immer exklusiver

Hätten Sie es gedacht? Fast jeder zehnte Schüler besucht in Deutschland mittlerweile eine Privatschule – was einer Verdoppelung im Vergleich zum Jahr 1992 gleichkommt. In Deutschland sind Privatschulen beinahe so beliebt wie in den USA, wo Privatschulen eine deutlich wichtigere Rolle im Bildungssystemen einnehmen. Nicht immer geschieht dieser Schritt freiwillig, denn in einigen Regionen haben Schüler keine andere Wahl, da immer mehr öffentliche Schulen schließen. Trotzdem zeigt sich bereits in der Schulbildung, dass der Zugang zu Bildung immer exklusiver wird. Denn teilweise mehr als 10.000 Euro pro Jahr zahlen Eltern, um Kindern eine Privatschule zu ermöglichen und Sie so bestmöglich auf ein Studium vorzubereiten.

Gute Bildung macht den Unterschied

Auch der Hochschulabschluss wird von immer größerer Bedeutung. Das Tübinger Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung hat ermittelt, dass Menschen mit einem Studium, über die gesamte Lebenszeit hinweg, fast 80 Prozent mehr verdienen, als Personen ohne Hochschulabschluss. Über die gesamte Lebensarbeitszeit macht das einen Unterschied von bis zu 630.000 Euro aus.

Bildung entscheidet somit über den späteren Wohlstand. Ein guter Grund also, frühzeitig zu investieren, um eine fundierte Schulausbildung oder Studium für die eigenen Kinder oder Enkel zu ermöglichen. Was logisch klingt, sieht in der Umsetzung jedoch noch anders aus. Denn laut einer Umfrage von Statista sparen lediglich drei Prozent der Bundesbürger bereits regelmäßig für die Ausbildung des Nachwuchses.

 

Quelle: Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung Tübingen. Transferzahlungen, Sozialleistungen und mögliche Einkünfte aus Kapital und Vermietung sind nicht berücksichtigt.

So viel kostet ein gutes Studium

Eltern und Großeltern sollten nicht unterschätzen, wie viel Geld ein Studium kostet. Die Bildung des Nachwuchses wird immer mehr zu einer finanziellen Frage. Nach eigenen Angaben der nordamerikanischen Eliteuniversität Harvard kostet ein Studienjahr dort 106.800 US-Dollar. Hierzulande ist es nicht ganz so teuer, doch nach Berechnungen des Deutschen Studentenwerks liegen die Lebenshaltungskosten von Studenten monatlich bei 867 Euro. Bei einem fünfjährigen Master-Studium kommt also schnell ein Finanzbedarf von über 50.000 Euro zusammen.

Für die Ausbildung der Kinder und Enkel sparen

Frühzeitig an die Finanzierung der Bildungskosten zu denken lohnt sich also. „Je eher Eltern oder Großeltern damit beginnen, desto geringer ist der Betrag, der für ein bestimmtes Sparziel aufzubringen ist”, sagt myPension-Geschäftsführer Alberto del Pozo. Ein Weg für die Bildung des Nachwuchses vorzusorgen ist das Sparen mit kostengünstigen und renditestarken ETFs. Mit myPensionKids etwa lässt sich eine digitale ETF-Police online für Kinder oder Enkel abschließen. Das Geld wird in ein weltweites, breit gestreutes ETF-Portfolio angelegt, um bei kontrolliertem Risiko langfristig hohe Renditen zu erzielen. Anleger profitieren zudem von deutlichen Kostenvorteilen, da im Vergleich zu den Policen, die am Bankschalter oder über Versicherungen abgeschlossen werden, keine hohen Abschlussprovisionen anfallen.

Steuervorteile bei der ETF-Police

Ein weiterer Vorteil: Die Vermögensübertragung lässt sich mit ETF-Policen steuerneutral und kostengünstig darstellen. So bleibt den Erben später sogar die Abgeltungssteuer erspart. „Ein weiterer Vorteil ist, dass Eltern oder Großeltern während der Sparphase jederzeit die Hand auf dem Geld behalten”, erklärt Alberto del Pozo weiter.

Wer errechnen möchte, wie viel zur Seite gelegt werden muss, um ein Studium oder auch weitere Geschenke wie den Führerschein, das erste Auto oder ein Auslandssemester zu finanzieren, findet unter old.mypension.de/kids ein hilfreiches, kostenfreies Tool.

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